Langenfelder Frauenchor 1976

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Meisterchorsingen 2015 - Zuccalmaglio-Festival 2014 - Meisterchorsingen 2010 - Zuccalmaglio-Festival 2009

30 Jahre MEISTERLICH

7. Meisterchortitel für den Langenfelder Frauenchor

Der Langenfelder Frauenchor ist am 17.5.15 in Lennestadt zum 7. Mal in Folge mit dem Titel
„Meisterchor im Chorverband NRW“ ausgezeichnet worden. Die sehr strenge fünfköpfige
Fachjury bewertete die Vorträge der Chorwerke und Volkslieder mit dreimal „sehr gut“
und einmal „gut“. Dabei wurden nicht nur die technische Ausführung wie Intonation,
Rhythmus und Aussprache besonders gut bewertet, sondern auch die dynamische und
ausdrucksstarke Darbietung als vorzüglich hervorgehoben. Damit haben wir Sängerinnen
erneut unseren hohen Leistungsstand und unsere besondere Fähigkeit, aus Tönen Musik zu
machen, unter Beweis gestellt und wurden für die stetige Arbeit auf hohem Niveau
belohnt. Wir dürfen den Titel „Meisterchor“ jetzt für weitere fünf Jahre tragen und
sind nun seit 30 Jahren ununterbrochen meisterlich.


Goldmedaille beim Zuccalmaglio-Festival in Hürth

Erfolgreiche Teilnahme am Zuccalmaglio-Wettbewerb in Hürth

Am 14.6.14 hieß es für unsere Fans wieder "Daumen drücken".
Der Langenfelder Frauenchor präsentierte sich beim Zuccalmaglio-Festival in Hürth
einer hochkarätigen Jury, um eine der begehrten Plaketten zu ersingen.
Neben der gesanglichen Qualität wurden hier auch die Gesamtpräsentation
des Chores und der einzelnen Stücke, also auch choreografische Elemente,
sowie die Moderation vor und zwischen den Liedern bewertet.

Die Sängerinnen mussten leider ohne ihre Choreiterin Claudia Rübben-Laux
antreten, da diese erkrankt war. Sie wurde aber bestens vertreten durch
Herrn Krella.

Mit den vier Stücken "Minsche wie mir", "Mister Sandman", "Vergiss mein nicht"
und einem Medley "Mary Poppins" ersang sich der Frauenchor mit 23,13 von
max. 25 Punkten als drittbester Chor des Wettbewerbs eine Goldmedaille.


Großer Erfolg beim Leistungssingen "Meisterchor"

Langenfelder Frauenchor bereits zum 6. Mal in Folge meisterlich!

Meisterchorsingen 2010

Am 30. Mai nahm der Langenfelder Frauenchor im Zeughaus in Neuss am diesjährigen
Leistungssingen "Meisterchor" des Chorverbandes NRW teil. Die Teilnahme bietet dem
Chor eine hervorragende Möglichkeit, seinen Leistungsstand durch eine hochkarätige
Fachjury überprüfen und bewerten zu lassen.

Grundsätzlich müssen vier unterschiedliche A-cappella-Kompositionen aus vier
verschiedenen Epochen gesungen werden:
- ein Wahlchorwerk
- ein strophisches Volkslied aus dem deutschsprachigen Raum
- ein durchkomponiertes oder variiertes Volkslied
- ein Wahlpflichtchorwerk, das aus einer Liste von vorgegebenen Werken ausgesucht wird

Die Jury bewertet zum Einen die technische Ausführung wie z.B. die Intonation,
den Rhythmus und die Aussprache und zum Anderen die künstlerische Ausführung wie
z.B. die Dynamik und die sonstige Interpretation.
Um den Meisterchortitel zu erlangen, muss der Chor mindestens zweimal die Note "gut"
und zweimal die Note "sehr gut" erhalten, wobei ein "sehr gut" in einem Chorwerk
erreicht werden muss.

Alle Sängerinnen hatten sich in den letzten Monaten intensiv auf diesen Auftritt
vorbereitet. Diesmal wollten wir mit den Stücken "Pa fjället i sol", "Ich fahr dahin",
"Der Jäger längs dem Weiher ging" und "Laudate Dominum" beim Meisterchorsingen antreten.
Im Frühjahr verbrachten wir deshalb ein sehr effektives Probenwochenende in Bad Neuenahr,
bei dem neben dem Einstudieren der vier Stücke auch die Chorgemeinschaft gepflegt wurde.

Dann war der große Tag gekommen. Bereits um kurz vor acht Uhr morgens machten sich
58 Sängerinnen gut gelaunt, aber auch ziemlich angespannt auf den Weg nach Neuss. Dort
angekommen musste bereits die erste Schwierigkeit gemeistert werden, denn die Bühne mit
den Podesten konnte aus Platzmangel durch einen Chor unserer Größe nicht genutzt werden.
So stellten wir uns kurzerhand auf den Stufen davor auf. Das war ein schönes Bild und auch
klanglich stellte sich diese Aufstellung als positiv heraus.

Dann ging es nochmal zu einer letzten einstündigen Probe, welche vor Allem gründlichem
Einsingen diente. Um 11 Uhr hieß es dann "Aufstellen" und dann ging es los. Hoch konzentriert
und trotzdem einigermaßen locker absolvierten wir unter der kompetenten und einfühlsamen Hand
unserer Dirigentin Claudia Rübben-Laux die vier Lieder. Hoch zufrieden und gut gelaunt
gingen alle von der Bühne, aber ob das auch der Jury gereicht hat?
Dann kam die erlösende Mitteilung: Der Chor hatte es wieder mal geschafft: Meisterchor!
Abends wurden dann auch die Noten bekannt gegeben:

Der Frauenchor erhielt für alle vier Stücke jeweils "SEHR GUT"
und ist damit zum 6. Mal meisterlich!!!

Urkunde Ergebnis
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Bester Chor und Goldmedaille bei Zuccalmaglio-Wettbewerb!!!

Langenfelder Frauenchor 1976

Detaillierter Bericht

Nach Bestleitungen beim Zuccalmaglio-Festival in Schmallenberg darf sich
der Langenfelder Frauenchor bereits zum dritten Mal
„Zuccalmaglio – Chor Gold im ChorVerband NRW 2009“ nennen.
Für die vier dargebotenen Stücke „Der Jäger längs dem Weiher ging“, „Singin’ in the Rain“,
„Lächerlich“ und „In unserm Veedel“ und die gesamte Präsentation erhielt der Chor
ausschließlich Bestnoten. Von maximal 25 Punkten gab es Punkte zwischen 23,66 und 25,
was ein Gesamtergebnis von 24,2 Punkte und damit die Goldmedaille bedeutete.
Doch nicht nur das: der Frauenchor war damit auch bester Chor dieses Festivals!

Urkunde Ergebnisliste

 

Details ...

Bereits zum dritten Mal nahmen wir am Volkslieder-Leistungssingen „Zuccalmaglio-Festival“ teil. Dabei handelt es sich
um ein Leitungssingen des Chorverbandes NRW, bei dem die teilnehmenden Chöre verschiedene volkstümliche und populäre Lieder
und Chorwerke singen und präsentieren. Dabei bewertet die Jury die Leistung in Bezug auf Musik (80%) und die passende
Präsentation und Moderation (20%).

Dieses Mal ging es im Juni nach Schmallenberg. Fast ein halbes Jahr Probe lag hinter uns. Neben der Musik war dabei die
Präsentation eine große Herausforderung. 70 Sängerinnen unterschiedlichen Alters und Temperaments mussten unter einen Hut
gebracht werden. Bewegungen, Gesten, Mimiken und Moderationen wurden für jedes der vier Stücke entwickelt und einstudiert.
Alle waren gespannt, ob sich die Mühen auszahlen würden. Und dann ging es endlich los:

Prof. Werner Kämmerling begann das Vorspiel zu „Singin’ in the rain“ und wir zogen von beiden Seiten summend, trällernd und
tanzend auf die Bühne – dekoriert mit bunten Regenschirmen und Regenjacken. Unsere Chorleiterin stand im Saal, ebenfalls mit
geöffnetem Regenschirm. Dann gab sie das Startzeichen, indem sie ihren Regenschirm schloss und beschwingt legten wir los. Der
Funke sprang sofort auf das Publikum über und von Ton zu Ton machte es mehr Spaß, das Lied zu „performen“. Auch unsere jüngsten
Sängerinnen meisterten ihren Solopart mit Bravour, so dass am Ende des Liedes tosender Applaus von den Zuhörern aufflammte.

Das folgende durchkomponierte Volkslied „Der Jäger längs dem Weiher ging“, welches aus der Feder des Namensgebers des Festivals
Anton Wilhelm Florentin von Zuccalmaglio (1803-1869) stammt, war musikalisch das anspruchsvollste der vier Stücke. Es verlangte uns
höchste Konzentration ab, um einerseits die Tonreinheit zu erhalten, andererseits aber auch die komplizierte Rhythmik zu meistern
und transparent darzustellen. Das gelang uns sehr gut. Unterstützt wurde die gute Leistung durch ausdrucksstarke Mimik und ganz
wenigen, gezielt eingesetzten Gesten, welche die Stimmung der einzelnen Strophen des Stücks besonders verdeutlichte. Das Publikum
war begeistert.

Es folgte das wohl ungewöhnlichste Stück des Tages: „Lächerlich“. Dabei handelte es sich um einen Sprechgesang, in welchem
verschiedenste Arten des Lachens dargestellt wurden. Es erforderte sehr viel Mut von jeder einzelnen Sängerin, diese Art der Musik
zu gestalten und aus sich heraus zu gehen. Denn man wollte ja nicht selber lächerlich wirken. Außerdem mussten die sehr komplizierten
und verteilten Rhythmen sehr klar hervorgehoben werden, um dem Stück die entsprechende Struktur zu verleihen. Auch für uns war dieses
Stück zunächst recht gewöhnungsbedürftig und wir waren uns nicht sicher, ob und wie es bei Jury und Publikum ankommen würde. Zunächst
waren die Zuhörer sichtlich irritiert, was aber im Laufe des Vortrags in Begeisterung umschlug.

Und dann wurde es noch mal still. Das abschließende Stück „In unserm Veedel“ entführte die Zuhörer in das Kölner Severinsviertel,
in welchem die Menschen nach dem Einsturz des Stadtarchivs sowohl Verzweiflung aber auch Hoffnung und Zusammenhalt gespürt haben.
Während wir am Anfang zunächst alle wie auf einem Marktplatz zusammenstanden, begann eine Sologruppe leise und einfühlsam, von der
Verzweiflung zu erzählen: „Wie soll dat nur wiggerjon?...“. Bei jedem Refrain fiel dann der Chor ein und alle rückten immer näher
zusammen, so dass am Schluss alle Hand in Hand und Arm in Arm zusammenstanden und so der Hoffnung und Zuversicht Ausdruck verliehen.
Was folgte, was unglaublich: Nach einem kurzen Moment der totalen Stille brach der Beifall des Publikums und der Jury los. Auch uns
Sängerinnen war nach dem letzten Ton ein Schauer über den Rücken gelaufen und der löste sich dann in grenzenlose Erleichterung auf.

Es war geschafft. Wir hatten unser Bestes gegeben und konnten zufrieden sein. Fröhlich singend zogen wir mit dem Lied „Have a nice day“
von der Bühne und genossen den Rest des Tages, indem wir den Vorträgen der anderen Chöre lauschten.

Am Abend wurde es noch mal spannend. Die Jury bat zur Ergebnisbekanntgabe erneut in den Saal. Endlich wurde unser Chor aufgerufen.
Unter tosendem Beifall und Jubel wurden die Bestnoten verkündet: 24,00 - 23,66 - 23,66 - 25,00 - 24,66.
Das ergab als Gesamtnote 24,20. Unsere Vorsitzende Sylvia Müller und die Chorleiterin Claudia Rübben-Laux gingen stolz und
überglücklich nach vorne auf die Bühne, um die Urkunde und die Goldmedaille in Empfang zu nehmen. Und so dürfen wir uns nun wieder
für drei Jahre lang „Zuccalmaglio – Chor Gold im ChorVerband NRW 2009“ nennen!

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